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Umweltschule 2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 01. Dezember 2014 um 06:22 Uhr

Hans-von-Raumer Mittelschule wurde als „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet





 (v.l.): Bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, Kjell Schröder, Michaela Niebuhr (Koodinatorin), Michael Reichenberg (Schulleiter)

Am 20. November 2014 wurden 91 Schulen aus Franken nach Würzburg eingeladen um von der bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, zur „Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet zu werden.
Umweltschulen gibt es bereits seit 1994. Heute sind europaweit 25 Staaten beteiligt und aus einer europäischen Initiative wurde eine weltweite. Die „Nachhaltige Entwicklung“ im Sinne der „Agenda 21“ steht nun im Mittelpunkt. Neben Umweltaspekten spielen nun auch globale, wirtschaftliche und soziale Aspekte eine Rolle. So wurde aus der „Umweltschule Europa“ die  „Internationale Agenda 21-Schule“ und es gibt weltweit etwa 14 000 Schulen, die an diesem Projekt teilnehmen.
Die Hans- von- Raumer Mittelschule war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Ausgezeichnet wurde sie für zwei Projekte. Das Thema „Mutige Brückenbauer- Generationenübergreifendes Lernen“ begleitete die Klasse 9a von Herr Wolfram Jacobsen wie ein roter Faden durch das ganze Schuljahr. Die Schüler beschäftigten sich mit Menschen, die mutig Brücken der Verständigung, Versöhnung oder der friedlichen Konfliktbewältigung in Geschichte und Gegenwart bauten. Sie führten eine Straßenumfrage durch, besuchten eine Podiumsdiskussion „Gegen das Vergessen“, nahmen Kontakt zur israelischen Kultusgemeinde in Nürnberg auf und begaben sich im Diakoniewerk Neuendettelsau auf die Spuren von Wilhelm Löhe.
Bei dem zweiten Projekt „Green-IT – Energieverbrauch und Recycling von EDV-Geräten“ nahmen die Schüler der Klassen M9 und M10 in der Arbeitsgemeinschaft „Computertechnik“ mit Herrn Kjell Schröder zunächst die Energieverbräuche, insbesondere auch die Stand-by -Verbräuche unter die Lupe. Im Internet recherchierten sie dann, was mit dem Elektronikschrott passiert und stießen dabei auf große soziale und gesundheitliche Missstände. Sie sahen Bilder, aufgenommen in Ghana, die zeigen wie Kinder und Erwachsene aus einem Haufen verbrannter Kabel ohne Schutzkleidung die Rohstoffe sammeln. Da ist auch unser Konsumverhalten kritisch zu sehen. Braucht man ständig ein neues Gerät?  Wohin kann ich ausrangierte Geräte bringen, ohne dass sie am Ende in Afrika landen? Anschließend beschäftigten sie sich mit alternativen, ungiftigen  Rohstoffen, die für die Produktion von EDV-Geräten eingesetzt werden können.  
Die Hans- von- Raumer Mittelschule wird sich auch für 2015 wieder an „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ beteiligen, soviel ist sicher.
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.umweltbildung.bayern.de
(M. Niebuhr, Lin.)

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Dezember 2014 um 06:30 Uhr