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Hastings 2015 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 11. Juni 2015 um 06:00 Uhr
 Unsere Englandfahrt
 


Samstag, 18. April 2015. Endlich war es so weit! Gegen 23.00 standen wir, 39 Schüler und Schülerinnen der Klassen 9a, 9b und 9aM an der Wendeschleife um zusammen mit unseren Lehrern, Herrn Früh, Frau Fløholm, Herrn Wolf und Frau Niebuhr die aufregende Reise nach Hastings anzutreten. Zunächst stand uns eine ewig lange Busreise bevor. Gegen 10.00 kamen wir in Calais an, von wo aus wir mit der Fähre nach Dover übersetzen wollten. Aber vorher war da noch der englische Zoll. Wir mussten alle aussteigen und unsere Ausweise vorzeigen. Nachdem dann noch unser Bus etwas genauer ins Visier genommen worden war, konnten wir endlich auf die Fähre fahren. Die Überfahrt dauerte eineinhalb Stunden und oben an Deck konnten wir bald die englische Küste mit den Kreidefelsen sehen.
Von Dover fuhren wir dann nach Canterbury. Wir sahen uns die bekannte Kirche von außen an und durften die kleine Stadt etwas erkunden.
In Hastings kamen wir gegen 17.00 Uhr total verschwitzt und ziemlich müde an. Bis uns unsere Gasteltern abholten, hatten wir noch Zeit und so gingen wir erst mal zum Strand. Um 18.00 Uhr war es soweit, wir waren natürlich ziemlich gespannt, wer in welche Familie kommt. Die Aufregung war groß! Letztendlich waren wir aber alle mit unseren Gastfamilien sehr zufrieden.
Am Montagmorgen fuhren wir dann zusammen nach Battle, um das Schlachtfeld der „Battle of Hastings“, die im Jahr 1066 dort stattfand, anzusehen. Nach der Schlacht wurde dort ein Kloster gebaut, dessen Ruinen man besichtigen kann. Neben einem Museum ist auch ein Internat untergebracht. In dem Park konnten wir am Ende noch gut chillen.
Danach fuhren wir nach Rye, einem früheren Schmugglerdorf. Dort hatten wir vom Kirchturm aus einen guten Blick auf die Landschaft zum Meer hin. Als wir  zurückfahren wollten, gab es noch eine kurze Verzögerung, da einer von uns seinen Rucksack irgendwo hat stehen lassen und nicht mehr finden konnte. Glücklicherweise sah ihn ein Mitschüler aber auf einer Parkbank liegen als wir mit dem Bus am Hafen daran vorbeifuhren.
Am Dienstag ging es endlich auf nach London! Gleich zu Beginn machten wir eine Bootsfahrt auf der Themse. Das war wirklich toll, denn wir fuhren unter der Tower Bridge hindurch und sahen riesige Schiffe und berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Tower oder das London Eye vom Boot aus. Dann liefen wir zur Westminster Abbey, wo wir Big Ben bestaunen konnten. Anschließend machten wir uns mit der U-Bahn und dem Doppeldeckerbus auf den Weg zur Oxford Street. Dort hatten wir endlich noch etwas Zeit zum Shoppen.

Am Mittwoch stand „Beachy Head“ auf dem Plan. An dieser Küste mit den unglaublich hohen Kreidefelsen war es anfangs so windig, dass es uns fast umgeblasen hätte. An einigen Stellen durften wir ganz nach vorne an die Klippen treten oder am Boden nach vorne kriechen und hinunterschauen. Vor allem die Jungs hatten viel Spaß. Sie rollten den Hügel hinunter und konnten sich mal so richtig austoben.
Nach unserem „Mittagslunch“ fuhren wir weiter nach Brighton. Dort trennten wir uns im Park des Palasts, der ganz im indischen Stil gebaut wurde, und konnten dann noch in Gruppen die Stadt selbst besichtigen, bzw. wieder Shoppen gehen.              
 
Am Donnerstag mussten wir uns schon wieder von unseren Gasteltern verabschieden. Dann fuhren wir nach London. Vor dem Greenwich Park hatten wir zunächst unser tägliches Lunch. Dazu wurden wie immer zwei Tische aufgebaut und wir konnten uns die Zutaten für unser Sandwich auflegen lassen. Als „Nachtisch“ gab es Obst, Chips und Schokolade.
Der Greenwich Park ist ein besonderer Ort. Dort verläuft der Nullmeridian (der nullte Längengrad) und es gibt ein Observatorium, vor dem eine 24-Stunden Uhr angebracht ist. Außerdem hat man von dort aus einen herrlichen Blick auf die Stadt.
Anschließend liefen wir in einem Tunnel unter der Themse hindurch, was unserer von Platzangst geplagten Luise wieder etwas zu schaffen machte. Sie hat das aber tapfer gemeistert. Dann fuhren wir mit der DLR, einer Art S-Bahn, die aber sehr hoch oben fährt, durch die Docklands, ein modernes Banken- und Büroviertel und erreichten den Tower of London. Nach einer kurzen Pause fuhren wir mit der U-Bahn zum St. James Park, hinter dem sich der „Buckingham Palace“ befindet.
Nachdem wir dort ein bisschen standen und den ganzen Trubel beobachteten liefen wir durch den Green Park erneut zur U-Bahn. In der Bond Street stiegen wir aus und hatten von dort aus noch eine letzte Gelegenheit in der Oxford Street Shoppen zu gehen und eine Kleinigkeit zu essen.
Anschließend fuhren wir zur Viktoria Station, wo Frau Niebuhr unbedingt ein Foto von unserer Viktoria schießen musste.
Ziemlich erschöpft und froh, sitzen zu dürfen, sahen wir uns zu guter Letzt noch das Musical „Wicked“ an. Viele von uns fanden es echt toll, ein paar aber waren so müde, dass sie trotz der lauten Musik zwischendurch mal kurz einschlummerten.
Gegen 23.00 Uhr stiegen wir dann in unseren Bus ein und fuhren zurück nach Dover. Früh um vier Uhr konnten wir endlich mit der Fähre übersetzen, diesmal nach Dünkirchen. Um 6.30 Uhr ging die Fahrt dann weiter nach Dinkelsbühl, wo wir – bedingt durch ein paar Staus – gegen 18.30 Uhr glücklich und um ein paar wertvolle Erfahrungen reicher wieder an der Wendeschleife ankamen und von unseren Eltern abgeholt wurden.
 

Gespräche mit der Gastfamilie.
Und das hat einigen besonders gut gefallen:
Die Gastmutter hat sich sehr um uns bemüht und mit uns deutlich und verständlich gesprochen.
*Man konnte sich gut mit der Familie unterhalten, sogar mit den Kindern.
*Das Essen war super!
*Die Kreidefelsen waren toll!
*Es war eine coole Studienfahrt!

(M. Niebuhr, Lin)
 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. Juni 2015 um 06:14 Uhr