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Geschrieben von: Wolfram Jacobsen   
Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 16:47 Uhr

„Ohren auf – Herzen auf!“

 

 

Siebt- und Achtklässler besuchen Windsbacher Knabenchor-Konzert

in der Dinkelsbühler St.Pauls-Kirche, am 13.2.2011

 

 

Ein Siebtklässler erzählt in der darauf folgenden Musikstunde in der Schule:

„Als wir in die Kirche rein kamen, dachte ich mir, warum singen die überhaupt in der Kirche? Und warum haben die Jungs alle schwarze Gewänder an, fast wie Pfarrer? – Dann wusste ich, es handelte sich um christlichen Gesang. – Das Konzert hatte begonnen mit einem Profi- orgelspieler. Er spielte Johann Sebastians Bach G-Dur Phantasie. Als dann der Chor angefangen hat zu singen, dachte ich, es waren Tausende von Stimmen. Es hörte sich an wie in einem göttlichen Film...“

 

 

Ein paar Schüler aus den 7. und 8.Klassen sind der Einladung ihres Musiklehrers zu diesem besonderen Konzertereignis gefolgt. Der Zusammenhang: Im Unterricht geht es zur Zeit um „Geistliche Lieder bzw. Musik“, die irgendwie mit „Gott und der Welt (also uns)“ zu tun haben. So lag es nahe, einmal mitzuerleben, was die „Windsbacher“ unter einem „Geistlichen Konzert“ verstehen. Wir waren alle tief beeindruckt, was der stark Grippe-geschwächte Chor trotz einer Menge von Ausfällen zum Besten gab. Lob-,  Dank- und Friedenslieder aus den letzten sechs Jahrhunderten wie zum Beispiel „Also hat Gott die Welt geliebt“ und „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Heinrich Schütz, das „Ave Maria“ von Anton Bruckner oder das „Vaterunser“ von Gustav Gunsenheimer.

 

„Mir ist die Größe des Chores aufgefallen (52 noch Gesunde) und dass Jungs aus der vierten Klasse (die mit den hohen Stimmen) sowie Abiturienten dabei waren. Für manche von ihnen war es das letzte Konzert. Ein Trauerlied („Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger) war sau-schwer zu singen, erzählte uns der Dirigent. Dieses Lied sollte an die Nacht vom 13. Februar 1942 erinnern, als Dresden so schlimm bombardiert wurde...“ schilderte ein Achtklässler seine Eindrücke im Unterricht den Mitschülern.

 


 

Die Konzertsaison 2010/2011 sieht für diesen Chor von Weltruhm mindestens 42 Konzerte vor. Dabei sind Auftritte auch im europäischen Ausland vorgesehen, u.a. an 24.Stelle eben der bei uns in Dinkelsbühl. Wir waren froh, den scheidenden künstlerischen Leiter Kar-Friedrich Beringer mit seinen „Windsbachern“ live erleben zu dürfen. Dekan Kögel wünschte sich und uns Zuhörern in seiner Begrüßung: „Öffnen wir die Ohren, öffnen wir unser Herz...!“, um am Ende zu schließen: „Danke, ihr wackeren Sängerknaben! Ihr habt unsere Herzen verzaubert!“ Und hier ist die Rede von jungen Menschen, deren Repertoire eben nicht nur Ronaldinho, Bayern München, Pythagoras oder Facebook umfasst, sondern auch Mozart und Brahms...

 

 

                                                 Wolfram Jacobsen


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 20:04 Uhr